Kaum im Early Access gestartet, sorgt Subnautica 2 bereits für massive Aufmerksamkeit auf Steam. Die Spielerzahlen schießen hoch und viele feiern das Spiel schon jetzt als eines der größten Survival-Releases der letzten Jahre.
Der Early-Access-Start von Subnautica 2 sorgt aktuell für genau das, was Survival-Fans lieben: Panik unter Wasser, riesige unbekannte Kreaturen und dieses konstante Gefühl, eigentlich viel zu tief getaucht zu sein.
Besonders auffällig: Das Spiel war vor Release eines der meistgewünschten Games auf Steam und hat direkt nach dem Start enorme Spielerzahlen erreicht. Laut aktuellen Berichten liegt der Launch deutlich über dem ersten Teil und kratzt bereits an den größten PC-Releases des Jahres.
In der Community wird vor allem die neue Koop-Komponente diskutiert. Viele feiern endlich gemeinsames Erkunden und gemeinsame Horror-Momente unter Wasser. Andere haben dagegen Sorge, dass der isolierte Horror des Originals verloren gehen könnte.
Auf Twitch und YouTube sieht man bereits erste Clips mit chaotischen Tiefsee-Momenten, riesigen Kreaturenangriffen und panischen Fluchtaktionen beim Sauerstoffmanagement. Genau diese unvorhersehbaren Situationen machen das Spiel aktuell extrem streambar.
Mein Fazit nach 16 Stunden
Nach rund 16 Stunden in Subnautica 2 bin ich ehrlich gesagt wieder komplett in diesem typischen „noch kurz da hinten schauen“-Modus hängen geblieben. Alleine die Unterwasserwelt sorgt schon dafür, dass man einfach stundenlang durchs Meer treiben und neue Gebiete entdecken will. Genau dieses Gefühl hat schon Teil 1 damals extrem stark gemacht.
Was ebenfalls sofort wieder da ist: dieser Stress beim Erkunden von Wracks. Sobald der Sauerstoff knapp wird und man merkt, dass der Rückweg doch weiter ist als gedacht, kommt direkt wieder diese klassische Subnautica-Panik hoch.
Interessant finde ich auch die neue Idee hinter den Charakteren beziehungsweise dass man im Prinzip nur eine gedruckte Version seiner selbst ist. Das gibt dem Ganzen nochmal eine etwas andere Sci-Fi-Richtung als im ersten Teil.
Ein paar Dinge finde ich aktuell aber noch unnötig umständlich. Das neue Tauchdock-System wirkt zwar cool, aber erstmal herauszufinden, welche Größe überhaupt benötigt wird, war eher nervig als motivierend.
Sehr positiv überrascht hat mich dagegen das neue Bausystem. Räume einfach in Länge und Breite ziehen zu können, fühlt sich deutlich moderner an und gibt beim Basisbau mehr Freiheit. Da müssen wir aber definitiv noch mehr bauen, bevor ich dazu ein endgültiges Fazit ziehen würde.
Koop habe ich bisher übrigens noch gar nicht gespielt — gerade darauf bin ich aber extrem gespannt, weil das vermutlich nochmal komplett andere Chaos-Momente erzeugt.